von Teri Terry
Gebundene Ausgabe
Erster Teil der Dystopie Trilogie
Preis: 17,95 €
Verlag: Coppenrath, F.
ISBN-13: 978-3649611837
Erscheinungsdatum: Juni 2013
432 Seiten
Inhalt:
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?
(Quelle: amazon.de)
Erster Satz
"Ich renne."
Nicht nur die Tatsache, das es sich um einen Dystopie-Roman handelt hat mich dazu bewogen das Buch zu lesen. Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht und die Inhaltsangabe hat dann ihr Übriges getan. Die Erzählweise ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil es im Präsens und der Ich-Form geschrieben ist. Somit kann man sich aber besser mit der Hauptperson identifizieren und hat nicht den Perspektivenwechsel der oft in Romanen genutzt wird. Man sieht und erlebt alles aus Kyla's Sicht. Was ich am Schreibstil etwas nervig fand, waren die geschriebenen Gedankeneinwürfe. Aber vielleicht ist das für die spätere Handlung noch wichtig.
Der Inhalt ist sehr gut gegliedert und aufgebaut. Es werden immer wieder Traumsequenzen zwischen den Alltagserlebnissen von Kyla geschildert, was einen neugierig macht auf die Hintergründe und Kylas Vergangenheit, was mit ihr vor dem slaten passiert ist und woher sie ursprünglich kommt.
Wer war die Person die gelöscht wurde, denn das ist es doch was gemacht wird, wenn man jemandem die Erinnerung nimmt, es macht aus dem Menschen eine andere Person. Die Frage ist, wird Kyla sich irgendwann erinnern wer sie war? Wird sie das überhaupt wollen? Stehen alle Mitglieder ihrer neuen Familie ohne weiteres hinter ihr?
Zu den Charakteren kann man nur aus der Sicht von Kyla etwas sagen. Ihre Empfindungen den Personen gegenüber kommen klar zum Ausdruck. Findet sie jemanden sympathisch, so wird er auch entsprechend beschrieben. Jegliche Abneigung oder Unsicherheiten kommen deutlich in den Beschreibungen rüber. Kyla selbst ist mir von Anfang an sympathisch weil sie aus der Masse der "geslateten" Jugendlichen mit ihrer Neugier und ihrem Verhalten heraussticht. Sie nimmt nicht einfach hin, dass sie angeblich ein Straftäter gewesen ist, dem die Erinnerung gelöscht wurde, nein, sie möchte den Alpträumen und Erinnerungsfetzen auf den Grund gehen. Dies ist dann immer eine Gratwanderung, weil sie einerseits alles erfahren möchte, andererseits jedoch immer auf der Hut vor den sogenannten Lordern (Wächter, die alles im Auge behalten und "aufmüpfige" Personen entfernen) sein muss.
Kyla's neue Familie besteht aus Mum, Dad und Amy. Wie Kyla zu allen Drei steht ist nicht einfach zu durchschauen, weil es immer wieder unerwartet Wendungen und Verhaltensweisen gibt, mit denen man nicht gerechnet hätte. Es gibt Betreuer, Lehrer und dann ist da auch noch Ben. Natürlich muss es auch in diesem Buch eine Lovestory geben und ich muss sagen, ich finde Ben toll :) Mehr möchte ich nicht verraten, sonst würde ich einiges an Spannung rausnehmen.
Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Es gibt einen mega Cliffhanger - meiner Meinung nach - und ich werde sicherlich heute Abend gleich den zweiten Band anfangen zu lesen.
Wertung:
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Wölkchen weil es zum Schluss hin wirklich etwas nervig zu lesen war, aber trotz allem ist es ein tolles Buch :) !
P.S.: Das war meine erste Rezension, bitte seht es mir nach...

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