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| Quelle: amazon.de |
von Lauren Oliver
ebook
8,99 €
Seiten: 420
Verlag: Carlsen (26. Oktober 2011)
ISBN-10: 3551313016
ISBN-13: 978-3551313010
Originaltitle: Delirium
Inhalt
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. (Quelle: amazon.de)
Erster Satz
"Die gefährlichsten Krankheiten sind die, die einem das Gefühl geben gesund zu sein."
Meinung
Dieses Buch wurde mir von einer guten Freundin empfohlen und ich frage mich, warum ich es noch nicht viel früher gelesen habe. Kaum angefangen, konnte ich es kaum aus den Fingern legen.
Erstmal zum Cover, ein Gesicht über und über mit dem Wort "Liebe" bedeckt. Sehr passend, denn genau darum geht es, um das Gefühl "Liebe" und was es aus den Menschen macht oder angeblich machen soll. Im Buch wird Liebe als Krankheit bezeichnet vor der man geschützt werden muss. An sich vielleicht ein sehr nobles Unterfangen, wenn man bedenkt wieviele Straftaten aufgrund von Gefühlen oder vermuteten Gefühlen begangen werden. Die Frage ist nur, wäre eine Welt ohne Liebe, ohne jegliche Gefühlsregung, wirklich soviel besser?
Die Hauptperson, Lena, wächst genau in so einer Welt auf. In der die Liebe ausgerottet werden soll, in der es ein Heilmittel dagegen gibt. Da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist bekommt der Leser einen sehr guten Eindruck ihrer Gefühlswelt, das eigentliche Chaos einer Jugendlichen, die nur darauf wartet immunisiert zu werden, damit sie nicht von der Liebe angesteckt werden kann. Ich habe mir während dem lesen immer wieder vorgestellt wie es wäre in so einer Welt zu leben. In der die Liebe verteufelt wird und das Leben eigentlich von den Oberen vorgeschrieben wird. Ein Leben in dem nicht mal der Partner selbst gewählt werden darf. Kann man sich nicht wirklich vorstellen und das ist auch gut so.
Auf den Inhalt möchte ich eigentlich nicht weiter eingehen, weil ich finde dass jedes Wort zu viel verraten würde. Nur soviel, der Schluss hat mich zwar nicht sehr überrascht, jedoch dazu gebracht sofort mit dem zweiten Band anzufangen, weil ich einfach wissen möchte wie es weitergeht.
